Bully-Samichlaus 5.12.2010

Erster Advent und ich zündete die erste Kerze am Adventskranz an, wollte es mir mit einem Tee gemütlich machen. Da klingelte das Telefon. Es klingelte wie Schlittenglöckchen. Ich nahm ab und mir fiel vor Überraschung fast das Handy aus der Hand. Am anderen Ende meldete sich der Samichlaus und fragte:
"Bin ich hier richtig beim Sekretariat des SKFB?"
"Ja, ja", stotterte ich und konnte vor Aufregung kaum sprechen. Gibt es denn so was, der Chlaus persönlich!
"Ich brauche einige Informationen über die vielen Bullies in der Schweiz".
Ich fasste mich und beantwortete seine Fragen ehrlich.
"Liebe Elsbeth", fragte er, "Du als Sekretärin weisst doch Bescheid?"
"Ja, lieber Samichlaus, ich kann dir bestätigen, dass unsere Bullies sehr gehorsam sind. Die Kleinen gehen in die Hundeschule und lernen brav bei Fuss zu gehen, rennen sofort zurück wenn sie gerufen werden. Kurz gesagt, sie lernen sehr schnell was sich für einen anständigen Bully gehört. Die Grossen geben sich alle Mühe, Hunde anderer Rasse nicht anzugifteln und sich nicht zu oft im Dreck zu wälzen, was ja so toll ist und "gut" riecht. Sie tun alles Herrchen und Frauchen zu erfreuen. Die Bully-Mamas pflegen mit grosser Hingabe ihre Welpen und die Babys werden von ihren stolzen Papis fürsorglich überwacht, dass ja nichts passiert. Du siehst lieber Chlaus, die Bullies erfreuen uns jeden Tag mit ihrem freundlichen Wesen und geben uns so viel was ein Mensch ohne Hund sich gar nicht vorstellen kann."
Der Samichlaus war voll des Lobes und versicherte, am 5. Dezember mit dem Schlitten nach Aarau zu fahren und für die lieben Bullies ein Geschenk zu bringen.
"Ich habe sehr viel Arbeit doch ein Abstecher in den Schachen liegt drin" und verabschiedete sich mit seinem Ho, Ho, Ho.
Uff… Was war passiert, hatte ich geträumt?


Der Sonntag, 5.12. war nun da. Wir versammelten uns beim Schwimmbad.
51 Hunde konnten es kaum erwarten, los zu rennen und mit den Artgenossen zu spielen.
Wir Bullyleute freuten uns auf den weihnachtlich duftenden Glühwein und die Süssigkeiten.
Jean-Claude Joray und seine Mutter hatten einen grossen Pavillon aufgestellt. So konnte uns der prophezeite Regen oder Schnee nichts antun. Hanspeter Güthlin schenkte den Glühwein aus und zusammen mit dem heimeligen "Tischfeuer" entstand eine angenehme Wärme.

Bullies, Beauçeron, Rotti und Co. rasten übermütig durch den Schnee. Es war ein herrliches Schauspiel. Ich bin mir fast sicher, ich sah den Samichlaus hinter der Hütte hervorgucken wie er vergnügt dem bunten Treiben zusah. Bevor er mit seinem bepackten Eselchen weiter zog, brachte der liebe Mann viele Geschenke für die Hunde ins Restaurant Schützen.

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Dort versammelten wir uns nach dem Spaziergang zum gemütlichen Chlaus-Hock. Die Tische waren weihnächtlich dekoriert und Frau Marlis Hofer schenkte jeder Familie ein herziges Porzellan-Bully-Windlicht. Die Leute waren begeistert über das originelle Präsent. Für die super Überraschung bedanke ich mich herzlich im Namen des Klubs.

Das Essen war lecker und die Stimmung bestens. Draussen fing es an zu schneien und langsam mussten wir ans Heimfahren denken, waren doch Mitglieder teilweise von weit her gekommen.
Zum Abschied erhielt jeder Vierbeiner sein Nikolaus-Geschenk. Ein Fressnapf gefüllt mit feinen Gutelis, dazu einen grossen Sack mit Bullyfutter vom Feinsten, grosszügig gesponsert von Royal Canin.

Die Samichlausgeschichte ist zu Ende und wir traten in weihnachtlicher Stimmung mit unseren Lieblingen den Heimweg an.

Elsbeth Güthlin

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03.01.2011